Sevilla

Sevilla ist für mich die Verkörperung Spaniens. Keine andere Stadt löst in mir ein so starkes Spanien-Gefühl aus. Die wunderschönen Häuserfassaden, die sonnigen Plätze, die Palmen, die Tapas-Bars an jeder Ecke, die Lebensfreude, all das verleiht Sevilla einen ganz besonderen Zauber. Für mich ist die Stadt ein wahr gewordener Spanien-Traum.

Alle meine Highlights findet ihr hier. 

Die schönsten Viertel

1. Centro

2. La Alfalfa

3. Barrio Santo Cruz

4. El Arenal

5. Triana

Real Alcázar

Kathedrale von Sevilla

Casa de Pilatos

Plaza de España

die schönsten viertel

1. Centro

Im Centro befinden sich die wichtigsten Einkaufsstraßen Sevillas. Doch trotz bekannter Geschäfte und großer Marken herrscht hier eine typisch spanische Atmosphäre mit beeindruckenden Gebäuden, verwinkelten Gassen und wunderschönen Plätzen. Die "Calle Sierpes" ist dabei die berühmteste Einkaufsstraße der Stadt. Es lohnt sich jedoch auch, die vielen kleinen Seitenstraßen zu erkunden, die vom geschäftigen Zentrum abzweigen.

2. La Alfalfa

Mitten im historischen Zentrum Sevillas liegt "La Alfalfa", eines der lebendigsten und atmosphärischsten Viertel der Stadt. Rund um die Straßen "Calle Águilas" und "Calle Caballerizas" sowie in der Umgebung der Casa de Pilatos erwarten Besucher verwinkelte Gassen, bunte Hausfassaden und kleine Plätze, auf denen sich Einheimische und Reisende bis spät in den Abend treffen.

Während Santa Cruz oft von Touristinnen und Touristen geprägt ist, trifft man in La Alfalfa auf eine bunte Mischung aus Einheimischen, Studierenden, KünstlerInnen und Reisenden. Gerade diese authentische Atmosphäre macht den besonderen Charme des Viertels aus.

3. Barrio Santa Cruz

Santa Cruz ist das bekannteste und wohl auch malerischste Viertel Sevillas. Einst befand sich hier das jüdische Viertel der Stadt. Heute begeistern enge, verwinkelte Gassen, weiß getünchte Häuser, versteckte Innenhöfe und blumengeschmückte Balkone die Besucher.

Für mich verkörpert Santa Cruz das pure Andalusien. Hier befinden sich auch einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sevillas: die Kathedrale, die Giralda und der Alcázar.

Wer das Viertel erkundet, sollte sich Zeit für seine zahlreichen kleinen Plätze nehmen. Besonders die "Plaza de Doña Elvira" mit ihren Orangenbäumen und die geschichtsträchtige "Plaza de Santa Cruz" vermitteln das typische Flair des Viertels. Etwas versteckter liegen die "Plaza Alfaro" und die "Plaza de los Venerables", die mit ihrer ruhigen Atmosphäre zum Verweilen einladen. Ein weiteres Highlight ist der Platz "Patio de Banderas", von dem sich ein wunderschöner Blick auf die Giralda eröffnet.

4. El Arenal 

Direkt am Ufer des Guadalquivir liegt das Viertel El Arenal. Besonders schön ist ein Spaziergang entlang der Promenade am Fluss, wo zahlreiche Tapas-Bars und Cafés zu einer Pause einladen.

Hier befinden sich auch die berühmte Stierkampfarena "Plaza de Toros de la Maestranza" sowie der historische Wachturm "Torre del Oro", eines der bekanntesten Wahrzeichen Sevillas.

5.Triana

Einen Besuch in Triana sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Das traditionsreiche Viertel liegt auf der anderen Seite des Guadalquivir und ist über die berühmte Brücke "Puente de Isabel II" mit der Altstadt verbunden.

Ein beliebter Treffpunkt ist der Mercado de Triana, auf dem frische Lebensmittel, regionale Spezialitäten und köstliche Tapas angeboten werden, die man direkt vor Ort genießen kann.

Auch die Uferpromenade an der "Calle Betis" lädt zu einem entspannten Spaziergang ein. Besonders gut gefallen hat mir die "Calle Pureza" mit ihren farbenfrohen Häusern und ihrer authentischen Atmosphäre.

Triana ist vor allem für seine lange Keramiktradition bekannt. In vielen Straßen finden sich kunstvoll verzierte Fassaden, farbenfrohe Fliesen und kleine Werkstätten. Darüber hinaus gilt das Viertel als einer der bedeutendsten Ursprungsorte des Flamenco. Zahlreiche berühmte Flamenco-Künstler stammen von hier, und bis heute ist die Flamenco-Kultur tief im Leben Trianas verwurzelt.

real alcázar

Der Real Alcázar von Sevilla ist wahrscheinlich die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt. Dabei handelt es sich um einen beeindruckenden Palastkomplex mit prachtvollen Gärten, der eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt.

Das Faszinierende am Alcázar ist die einzigartige Verbindung verschiedener Baustile und Kulturen. Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Anlage von muslimischen und später christlichen Herrschern erweitert und umgestaltet. So entstand ein außergewöhnlicher Architekturstil, in dem islamische, gotische, Renaissance- und Barockelemente harmonisch miteinander verschmelzen.

Besonders eindrucksvoll sind die prächtigen Palasträume mit ihren filigranen Stuckarbeiten, farbenfrohen Keramikfliesen und kunstvoll verzierten Holzdecken. Ebenso beeindruckend sind die weitläufigen Gärten mit ihren Brunnen, Palmen, Orangenbäumen und versteckten Wegen, die zum Entdecken einladen.

Für mich zählt der Alcázar zu den schönsten Orten in Sevilla. Die besondere Stimmung, die hier herrscht, macht den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Deshalb sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, um die Palasträume zu erkunden, durch die Gärten zu schlendern oder einfach auf einer der zahlreichen Bänke Platz zu nehmen und die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

Da die Besucherzahlen besonders in der Hauptsaison sehr hoch sind, empfiehlt es sich, die Tickets frühzeitig online zu buchen. Beim Kauf wird eine feste Einlasszeit ausgewählt. Der Eintritt kostet derzeit 21 Euro.

kathedrale von Sevilla

Ein weiteres Highlight Sevillas ist die beeindruckende Kathedrale Santa María de la Sede. Schon der Platz vor der Kathedrale ist überwältigend. Mit ihrer monumentalen Fassade und den kunstvollen Details zählt sie für mich zu den schönsten Bauwerken der Stadt. Es lohnt sich, die Kathedrale einmal komplett zu umrunden und sie aus verschiedenen Perspektiven zu bewundern.

Ich habe mich frühmorgens auf den Weg zur Kathedrale gemacht. Zu dieser Zeit waren kaum Menschen unterwegs, sodass ich das imposante Bauwerk in aller Ruhe auf mich wirken lassen konnte. Das hat sich definitiv gelohnt.

Mit ihren gewaltigen Ausmaßen gehört die Kathedrale von Sevilla zu den größten gotischen Kirchen der Welt. Sie wurde auf den Fundamenten einer ehemaligen Moschee errichtet, deren Einfluss bis heute spürbar ist und dem Bauwerk seinen ganz besonderen Charakter verleiht.

Für die Besichtigung des Innenraums sollte man ausreichend Zeit einplanen. Die riesigen Hallen, die kunstvollen Kapellen und die beeindruckende Architektur entfalten ihre Wirkung erst richtig, wenn man sie in Ruhe erkundet.

Auch die Giralda, der markante Glockenturm der Kathedrale, erinnert an die islamische Vergangenheit des Ortes. Ursprünglich wurde sie als Minarett der ehemaligen Moschee erbaut und später zum Glockenturm umgestaltet. Von oben bietet sich ein herrlicher Blick über die Dächer Sevillas.

Besonders ungewöhnlich ist der Aufstieg: Statt enger Treppen führen breite, sanft ansteigende Rampen bis zur Aussichtsplattform hinauf. Der Eintritt kostet online 13 Euro und vor Ort 14 Euro.

casa de pilatos

Das Casa de Pilatos zählt für mich zu den schönsten Orten in Sevilla. Das prachtvolle Herrenhaus vereint – ähnlich wie der Alcázar – islamische und christliche Architekturelemente und beeindruckt mit seiner eleganten Gestaltung.

Besonders schön ist der zentrale Innenhof mit seinen Orangenbäumen, Brunnen und Sitzbänken, der zu einem entspannten Spaziergang einlädt. Auch die Innenräume sind sehenswert: Säulen, filigrane Stuckarbeiten und kunstvolle Keramikfliesen verleihen dem Gebäude seinen besonderen Charme.

In vielerlei Hinsicht erinnert das Casa de Pilatos an den Alcázar, ist jedoch deutlich weniger besucht. Gerade deshalb lohnt sich ein Besuch. Abseits der großen Touristenströme kann man hier die Architektur und die ruhige Atmosphäre in aller Gelassenheit genießen.

Für mich ist das Casa de Pilatos eine wahre Oase der Ruhe mitten in der Stadt. Der Eintritt kostet 6 Euro.

plaza de españa

Wer Sevilla besucht, kommt an der majestätischen Plaza de España kaum vorbei. Der monumentale Platz zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt und beeindruckt mit seiner außergewöhnlichen Architektur. Dabei vereint er auf harmonische Weise Elemente der Renaissance, des Barocks und des Mudéjar-Stils.

Besonders charakteristisch sind die eleganten Brücken, die sich über die Kanäle des Platzes spannen und beliebte Fotomotive darstellen. Entlang der halbkreisförmigen Anlage verläuft ein beeindruckender Arkadengang, der mit farbenfrohen Keramikarbeiten geschmückt ist. Ein ausgedehnter Spaziergang über den Platz lohnt sich auf jeden Fall, denn überall gibt es neue Details zu entdecken.

Direkt an die Plaza de España schließt sich der weitläufige Parque de María Luisa an. Die grüne Oase gilt als die schönste Parkanlage Sevillas und bildet einen angenehmen Kontrast zur lebhaften Altstadt.

Zwischen Palmen, Orangenbäumen, Springbrunnen und schattigen Wegen lässt es sich wunderbar spazieren, entspannen und dem Trubel der Stadt für eine Weile entfliehen. Wer die Plaza de España besucht, sollte deshalb unbedingt auch etwas Zeit für einen Spaziergang durch den angrenzenden Park einplanen.

setas de Sevilla

Die Metropol Parasol, besser bekannt als „Las Setas“ (die Pilze), ist eine moderne Holzkonstruktion im Herzen Sevillas. Mit ihrer außergewöhnlichen Form zählt sie heute zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Zudem gilt sie als die größte Holzkonstruktion der Welt.

Besucher können mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform fahren und von einem geschwungenen Rundweg einen beeindruckenden Blick über die Dächer Sevillas genießen. Besonders spannend ist dabei der Kontrast zwischen der historischen Skyline mit Kathedrale und Giralda und der modernen, futuristischen Holzarchitektur der Setas.

Vor allem zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Besuch. Dann bietet sich ein wunderschönes Panorama auf die Altstadt, während die warmen Farben des Abendlichts die Stadt in eine ganz besondere Stimmung tauchen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Setas zudem farbenfroh beleuchtet, was für eine einzigartige Atmosphäre sorgt.

Unterhalb der Konstruktion befinden sich außerdem archäologische Ausgrabungen sowie mehrere Restaurants und Cafés.

Der Eintritt zur Aussichtsplattform kostet 16 Euro.