Jura
Im Osten Frankreichs, direkt an der Grenze zur Schweiz, liegt das wunderschöne Jura. Die Region hat mich sofort begeistert: dichte Wälder, tiefe Täler, beeindruckende Wasserfälle, türkisfarbene Seen und imposante Felsformationen, die der Landschaft ihren ganz besonderen Charakter verleihen. Dazu kommen Weinreben, weite Wiesen mit Kühen und Schafen, kleine Bauernhöfe und idyllische Dörfer. Überall herrscht eine angenehme Ruhe.
Das Jura gehört nicht zu den überlaufenen Regionen Frankreichs und genau das habe ich hier besonders genossen. Vielerorts fühlt man sich mitten in der Natur und kann die Landschaft ganz in Ruhe entdecken.
Wasserfälle
seen
dörfer
1. Château-Chalon
Château-Chalon gehört für mich zu den schönsten Dörfern im französischen Jura. Hoch oben auf einem Felsvorsprung gelegen, thront das kleine Dorf über den Weinbergen und bietet wunderschöne Ausblicke über die umliegende Landschaft. Der kleine Ort besteht aus wunderschönen kleinen Häusern und engen Gassen. Der Weinanbau ist sehr präsent und es reihen sich Weinbars aneinander.
In Château-Chalon findet man an jeder Ecke herrliche Aussichtspunkte. Vom Belvédère Saint Jean hat man einen wunderbaren Blick auf das Dorf selbst und die wunderschönen Weinberge. Vom Belvédère de la Rochette, der etwas versteckt liegt, hat man einen Ausblick auf die umgebene Natur. Neben der Kirche Église Saint-Pierre de Château-Chalon Jura eröffnet sich ein unglaublicher Blick auf die Weinreben.
Das Dorf ist klein, aber es lohnt sich durch die kleinen Gassen zu schlendern, den überall warten schöne Häuser und Weinbars. Rund um die Rue de la Roche, Rue Ducret und Rue de la Forge sollte man sich am besten einfach treiben lassen und irgendwo ein Gläschen des typischen Weins verkosten. Auch die Kirche Église Saint-Pierre de Château-Chalon Jura ist einen Besuch wert und der Vorplatz der Kirche mit den herrlichen Bäumen ist zu schön.