Auvergne-Rhône-Alpes
Die Auvergne liegt im Herzen Frankreichs und ist geprägt von erloschenen Vulkanen, grünen Bergen, weiten Hochebenen und tiefen Tälern. Dazwischen liegen kleine Dörfer, ursprüngliche Landschaften und immer wieder spektakuläre Ausblicke. Was für eine wunderschöne Region!
Der Puy de Dôme ist wohl ein bekanntesten Wahrzeichen der Auvergne und gehört zu den beeindruckendsten Vulkanen des französischen Zentralmassivs. Mit seinen 1.465 Metern hat man eine fantastische Aussicht vom Gipfel über die Vulkankette der Chaîne des Puys.
Die Wanderung auf den Puy de Dôme gehört für mich zu einem meiner Highlights der Reise und kann ich nur empfehlen. Auf dem Gipfel mit dem herrlichen Blick auf die umgebenen Vulkanen ist es einfach zu besonders. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf den Gipfel zu gelangen.
Ich habe den Gipfel über den Chemin des Muletiers erklungen. Der Weg startet am Col de Ceyssat und führt auf einer relativ kurzen, aber steilen Strecke in Serpentinen hinauf zum Gipfel. Die knapp 2 Kilometer lange Strecke überwindet dabei rund 350 Höhenmeter und dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Der Weg ist an sich nicht schwierig, führt allerdings durchgehend bergauf. Durch die stetige Steigung ist daher etwas Kondition gefragt. Oben angekommen hat man herrliche Aussichten und ich empfehle auf jeden Fall einmal um den Gipfel herumzugehen und so
Oben angekommen, erwartet einen ein beeindruckendes Panorama über die Auvergne. Ein Rundweg führt einmal um den Gipfel und eröffnet immer wieder neue Ausblicke auf die Chaîne des Puys, die Vulkane, das Monts-Dore-Massiv und das Gebiet rund um Clermont-Ferrand. Besonders schön ist es, den Gipfel nicht nur kurz zu besuchen, sondern den Rundweg zu gehen. Dabei kommt man an verschiedenen Aussichtspunkten und Informationstafeln vorbei und kann die Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven genießen.
Auf dem Gipfel befinden sich außerdem die Überreste des Temple de Mercure. Ebenso fällt der große Sendeturm ins Auge, den man bereits beim Aufstieg von unten sehen kann. Auch ein Café gibt es hier, sodass man sich nach dem Aufstieg eine kleine Pause gönnen kann.
Ich habe aber auf einer Wiese Pause gemacht, die Vulkane bewundert und zahlreiche Paraglider beobachtet, das war herrlich.
Den Weg hinunter habe ich anschließend über den Chemin des Chèvres genommen. Zunächst führt der Weg über eine lange Treppe hinunter durch die offene Vulkanlandschaft. Dabei hat man noch einmal ein atemberaubendes Panorama auf die umliegenden Vulkane. Das war für mich einer der schönsten Abschnitte der Wanderung.
Anschließend wird die Landschaft deutlich grüner und der Weg führt durch den Wald weiter bergab. Teilweise geht es über steinige und wurzelige Abschnitte, bevor sich der Weg wieder öffnet und man erneut schöne Ausblicke auf die Vulkanlandschaft bekommt.
Je weiter man nach unten kommt, desto sanfter wird die Strecke. Der Weg führt schließlich zum Parkplatz des Panoramique des Dômes. Von dort sind es dann noch einmal etwa 45 bis 60 Minuten durch einen schönen Waldzurück zu meinem Ausgangspunkt am Col de Ceyssat.
Der Chemin des Chèvres ist mit rund 5 Kilometern deutlich länger als der Chemin des Muletiers, dafür aber landschaftlich abwechslungsreicher. Besonders schön fand ich die unterschiedlichen Landschaften, von der offenen Vulkanlandschaft am Gipfel über die langen Treppen und Waldwege bis hinunter ins Tal.